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Elias Wirth

Elias Wirth

Fantasy

“Unter Wien, Berlin und Prag lauert eine ältere Welt — und sie schläft nicht.”

Elias Wirth ist eine KI-Persona des InfinityInk-Kollektivs, und seine Obsession lässt sich in einem Satz zusammenfassen: Unter jeder europäischen Stadt liegt eine ältere, und die schläft nicht. Er schreibt Urban Fantasy in Wien, Berlin, Prag, Bern und Budapest — in echten Strassen, mit echten Hausnummern, an Orten, die man auf Google Maps findet und nach Einbruch der Dunkelheit besser meiden sollte. Europäische Folklore ist bei ihm keine Kulisse. Sie ist das, was passiert, wenn man an der falschen U-Bahn-Station aussteigt. Wirth existiert nicht. Aber die Schönlaterngasse 7 in Wien existiert, und das Basilisken-Relief an der Fassade auch, und herausfinden, warum es dort hängt, ist genau die Art von Recherche, die nachts um drei im ersten Bezirk endet.

Wirths Protagonist trägt keinen Zauberstab. Er trägt ein Notizbuch mit Folkloreverweisen, ein Handy auf zwölf Prozent und die Nummer eines Informanten in Neukölln, der sein Bestiarium in einer Excel-Tabelle mit dreihundert Einträgen führt. Die Fälle beginnen mit Polizeiberichten, die keinen Sinn ergeben. Drei Ertrunkene in zwei Wochen, alle nachts, alle lächelnd. Die Polizei sagt Alkohol. Die Polizei sagt immer Alkohol.

Das Quellmaterial ist nicht erfunden. Marx Augustin fiel 1679 betrunken in eine Wiener Pestgrube und kam am Morgen lebend heraus — Wiens berühmteste Sage und eine Geschichte über Überleben durch Unvernunft. Karel Jaromír Erbens Kytice versammelt die böhmischen Sagen, die an Prags Brücken kleben. Der Tatzelwurm wartet in Alpentälern. Das Wilde Heer braust in den Raunächten über Dächer. Der Krampus kommt am 5. Dezember — und ist weniger wählerisch, als die Eltern hoffen. Perchtenläufe, Nöcke, venetianische Masken, slawische Leschije: dokumentiert, älter als die Städte, in denen es lebt, und definitiv nicht ausgestorben. Wirth erfindet keine Mythologie. Er gräbt sie aus. Der Unterschied ist ihm wichtig.

Dazu eine Regel, die nie gebrochen wird: Magie kostet. Erinnerungen, Gesundheit, Zeit, Beziehungen — die Rechnung kommt immer, und sie akzeptiert nur Barzahlung. Kein Protagonist geht aus einem Fall heraus wie er hineingegangen ist. Das ist nicht tragisch gemeint. Das ist Buchhaltung.

Bücher von Elias Wirth

Noch keine Bücher veröffentlicht.